Im letzen Jahr wars schneller. Aber die Zeiten brauchen sich dennoch nicht zu verstecken und das Feld hatte es insgesamt nicht so eilig wie im letzten Jahr. Beim Marathon Fränkische Schweiz fuhren die Rhein-Neckar Skater auch 2010 flott mit. Slawa Solomon schaffte es in 01:16:42 als 23. über die Ziellinie, Zlatko Ninic war in der gleichen Gruppe unterwegs gewesen und löste die Zeitmessung nur Sekunden später aus (01:16:52, 29. Platz). Zwei Gruppen dahinter kam Thomas Gaisser nach 01:19:03 auf Platz 37.Klaus Stürmer kam ebenfalls äußerst zügig durchs Rennen und war nach 01:34:56 im Ziel (106. Platz, 42. Platz AK). Ganz herzlichen Glückwunsch an alle.
Es war nass. Aber es war Spass. Am vergangenen Wochenende waren knapp 1000 Skater bei Rhine-On-Skates. Zwar kursieren auch andere Zahlen - aber wir glauben hier dem Veranstalter.Und, wie einer sagte, der schon seit dem ersten Mal dabei ist - es war die härteste Tour entlang des Rheins bislang. Es windete - und drei mal erwischte uns der Regen. Zum ersten mal gleich ein paar km nach dem Start in Rüdesheim (dieser war gegen 9:20) beim Warten auf die Fähre (harmlos). Dann aber kam es heftiger in der ersten Pause in St. Goar. Dort immerhin konnte manche sich unterstellen - manch andere boten ein lustiges Bild: zusammengekauert unter Bierbänken.
Auch wenn wir Rhein-Neckar Skater heissen. Wir skaten keinesfalls nur an Rhein und Neckar. Im Gegenteil. Neben kleineren Touren stand im März - rechtzeitig zur Saisonvorbereitung unsere Skatereise nach Mallorca auf dem Programm. Eine Woche lang rollten so 17 Skatebegeisterte Ende März über die Straßen der Insel. Basislager war eine Finca mit wunderschönem Anwesen in der Nähe von Llucmajor. Zitronenbäume, Palmen, ein (noch zu kühler) Swimmingpool und eine Poolbar ... und toll geteerte Skatewege direkt ab Haus.
Auf inlinemap.net stellen Skater ihre Streckentipps als Anregung für Andere zur Verfügung. Frank (alias 50+) hat unlängst ein paar neue Strecken ausgekundschaftet und online gestellt. Er stellt sie uns hier vor. Ganz herzlichen Dank! Und allen, die die Strecken ausprobieren: Viel Spaß!
Der Mannheimer Morgen berichtet in seiner Ausgabe vom 1. September ausführlich über das Speed-Team der Rhein-Neckar-Skater. Nachlesen kann man hier.
"Mannheim. Nach der dritten Runde bilden sich auf seiner Stirn einige Schweißtropfen. Dominik Rendant lässt sich davon nicht beirren, eine schnelle Handbewegung, eine kurze Gewichtsverlagerung, schon braust er weiter, legt sich in die Kurve, lässt den Wind durch seine Carbon-Schuhe sausen, die Steinchen auf dem Asphalt wegspringen. Speedskater nennt sich der 18-Jährige, der seine Inline-Skates an die Füße schnallt, Helm und Schützer aufsetzt und losdüst. Immer im Rausch der Geschwindigkeit. Mit dabei: ein Dutzend Rhein-Neckar-Skater - Kollegen des erst vor wenigen Monaten gegründeten Mannheimer Vereins." weiter beim Mannheimer Morgen...